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Anzeigen-Aktion:

"Wer kein weiteres Tschernobyl will, muss die Atomkraftwerke stilllegen."

AKW ForsmarkEuropa ist im zwanzigsten Jahr nach Tschernobyl nur äußerst knapp einer ähnlich gravierenden Reaktorkatastrophe entgangen. Jetzt müssen auch bei uns Konsequenzen gezogen werden. Wir brauchen einen Atomausstieg, der diesen Namen auch verdient hat.

In den nächsten Tagen wollen wir Anzeigen in bundesweiten Zeitungen schalten, die für einen atompolitischen Kurswechsel Druck machen. Bitte unterzeichnen Sie den unten stehenden Anzeigentext und unterstützen Sie die Veröffentlichung der Anzeige mit einer Spende.

Anzeigentext:

Beinahe-GAU in Schweden:

Wer kein weiteres Tschernobyl will, muss die Atomkraftwerke stilllegen.

Nur 7 Minuten trennten die Welt am 25. Juli von einem weiteren Tschernobyl. Im schwedischen AKW Forsmark versagte nach einem Kurzschluss die Notkühlung. Das Kraftwerk war 22 Minuten lang völlig außer Kontrolle. Das versagende Notstromsystem stammt vom deutschen Hersteller AEG. Die schwedischen Reaktorbetreiber sprechen von einem „bisher unbekannten technischen Fehler“. Das AEG-System ist in weiteren schwedischen AKWs im Einsatz. Vier Reaktorblöcke der Betreiberfirmen Vattenfall und E.on mussten abgeschaltet werden.

Der Beinahe-GAU zeigt einmal mehr: In solch komplexen Systemen wie Atomkraftwerken wird es immer wieder „bisher unbekannte Fehler“ geben, die zu einer unkontrollierbaren Kernschmelze führen können – da hilft auch keine deutsche Technik.

Die Konzerne E.on und Vattenfall haben in Schweden die Technik nicht im Griff. Hierzulande fordern sie gleichzeitig Laufzeitverlängerungen für ihre Reaktoren und behaupten alles sei sicher. Diesen Unternehmen können wir keinen Glauben schenken. Jeder weitere Tag Atomkraft-Nutzung kann der eine Tag zu viel sein.

Das einzige sichere AKW ist ein stillgelegtes AKW. Deshalb fordern wir einen Atomausstieg, der diesen Namen wirklich verdient. AKWs vom Netz statt Gefahrzeitverlängerungen!


Die Aktion ist beendet - vielen Dank für Ihre Unterstützung!



 

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