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„Kartoffelscheune“ nennen die Menschen im Wendland das Zwischenlager Gorleben wegen seiner dünnen Außenwände. Sie wissen schon lange, dass dies keine geeignete Art und Weise ist, Castor-Behälter zu lagern. Jetzt geben ihnen die Messwerte recht: Ende August wurde bekannt, dass die Einhaltung der Strahlungsgrenz- werte am Zwischenlager nicht mehr gewährleistet werden kann.
Doch für die niedersächsische Landesregierung ist das kein Hinderungsgrund, dort noch mehr Atommüll zu lagern: Im November will sie weitere elf Castoren nach Gorleben rollen lassen!
Mit einem Appell fordern wir jetzt Ministerpräsident McAllister, Landesumweltminister Sander und Bundesumweltminister Röttgen auf, den Castor-Transport abzusagen und grundsätzlich keinen weiteren Atommüll mehr zu dem völlig ungeeigneten Endlagerstandort zu transportieren. Unterzeichnen Sie den Appell!