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Castor absagen

Aktion beendet:

54215 Menschen haben den niedersächsischen Ministerpräsidenten McAllister, Landesumweltminister Sander und Bundesumweltminister Röttgen aufgefordert, den Ende November 2011 geplanten Castor-Transport aufgrund erhöhter Strahlenwerte am Zwischenlager Gorleben abzusagen. Den Appell veröffentlichten wir mit der Zahl der Unterzeichner/innen in einer Anzeige in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Mit der Entscheidung des Umweltministeriums und der Landesregierung für den Transport haben wir die Aktion beendet.

Castor-Tour 2011:

Mit unserer täuschend echt aussehenden Castor-Attrappe gehen wir kurz vor dem "echten" Castor-Transport auf Tour. In neun Städten entlang der Castor-Strecke machen wir Station, informieren über den Castor-Transport und den Salzstock in Gorleben und mobilisieren für die große Anti-Atom-Kundgebung in Dannenberg am 26. November. Nach der letzten Station fahren wir mit dem Castor weiter nach Berlin – zum Umweltministerium, wo wir Umweltminister Röttgen auffordern: Kein Endlager in Gorleben!

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Castor-Transport absagen

„Kartoffelscheune“ nennen die Menschen im Wendland das Zwischenlager Gorleben wegen seiner dünnen Außenwände. Sie wissen schon lange, dass dies keine geeignete Art und Weise ist, Castor-Behälter zu lagern. Jetzt geben ihnen die Messwerte recht: Ende August wurde bekannt, dass die Einhaltung der Strahlungsgrenz- werte am Zwischenlager nicht mehr gewährleistet werden kann.

Doch für die niedersächsische Landesregierung ist das kein Hinderungsgrund, dort noch mehr Atommüll zu lagern: Im November will sie weitere elf Castoren nach Gorleben rollen lassen!

Mit einem Appell fordern wir jetzt Ministerpräsident McAllister, Landesumweltminister Sander und Bundesumweltminister Röttgen auf, den Castor-Transport abzusagen und grundsätzlich keinen weiteren Atommüll mehr zu dem völlig ungeeigneten Endlagerstandort zu transportieren. Unterzeichnen Sie den Appell!