Nimm mit 512.157 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.

Montag, 26. Juli 2010

Atom-Alarm in Rostock

Am 26. Juli haben Anti-Atom-Aktive in Rostock "Atom-Alarm" geschlagen - wie auch in rund 60 Wahlkreisen im ganzen Land. Lautstark und unüberhörbar machten sie den Atom-Politikern von CDU und FDP deutlich, dass die Menschen in Rostock keine längeren AKW-Laufzeiten wollen!

Aktivisten schlagen Alarm für einen konsequenten Atomausstieg

Aktionsbericht und Bilder von den Organisator/innen

Heute, am Montag Vormittag haben Anti-Atom-Aktivist_innen lautstark in Rostock am Brunnen der Lebensfreude für einen entschiedenen Austieg aus der Nutzung von Atomenergie geworben.

Das Kampagnen-Netzwerk Campact hatte bundesweit zu dieser Aktion aufgerufen.

Zwischen 10 und 12 Uhr haben rund 20 Anti-Atom-Aktivist_innen heute in der Rostocker Innenstadt mit einem Infostand für die Abschaltung der deutschen Atomkraftwerke demonstriert. „Die Bundesregierung möchte den Bürger_innen mit Lockangeboten wie z.B. der Brennelementesteuer die Laufzeitverlängerung schmackhaft machen. Wir stehen heute hier um die Menschen in Rostock zu informieren, zu aktivieren und zu mobiliseieren.“, so Julia Reichart vom Rostocker Anti-Atom-Netzwerk.

Viermal innerhalb der zwei Stunden schlugen die Aktivist_innen Alarm. Mit Tröten, Trommeln, Rasseln und der eigenen Stimme irritierten sie vorüberziehende Passant_innen und nutzten verwirrte Blicke als Einstieg ins Gespräch.

„Uns liegt besonders der regionale Aspekt am Herzen: Für den kommenden Herbst sind Castor-Transporte nach Lubmin bei Greifswald geplant. D.h.,je länger die Kraftwerke laufen, desto mehr radioaktiver Müll landet vor unserer Haustür.“

Wer in Rostock aktiv werden möchte, ist eingeladen, sich dem Anti-Atomnetzwerk anzuschließen. Es trifft sich jeweils am 2. Und 4. Montag im Monat um 19 Uhr im Ökohaus in der Hermannstraße 36.

Text und Fotos von Julia Reichart

Atom-Alarm in Rostock1

Atom-Alarm in Rostock2

Kontakt | Impressum | Datenschutz