Nimm mit 512.157 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Sehr geehrter Herr Generalsekretär Heil,
wie Sie in Ihrem Antwortschreiben ausführen, sind Sie -wie wohl die SPD-Mehrheit- für die Teilprivatisierung der DB AG. Ich der die letzten 20 Berufsjahre zig-tausende Kilometer mit dieser unterwegs war, mache mir große Sorgen um die weitere Zukunft der DB AG und in diesem Verbund auch besonders um die junge Bevölkerung, wenn man die zunehmenden Kostenbelastungen durch Energie und Transport zu Grunde legt. Da wir vor Monaten anlässlich der ersten von Campact organisierten Protestaktionen, mit den bayrischen Landesvertretungen der SPD (H.Adler), und den verkehrpolitisch Verantwortlichen der CSU und den Grünen gesprochen haben, bin ich vom Misslingen der sogen.Bahn-Privatisierung überzeugt. Meine Meinung dazu ist:
Wie Sie anführen: 'darüber hinaus wird die DB AG durch eine Erhöhung des Eigenkapitals in die Lage versetzt, wichtige Zukunftsinvestitionen mit Blick auf stärkeren europäischen Wettbewerb vorzunehmen.' Wenn die DB-Milliarden statt in einzelne Musterbahnhöfe in wichtigere Dinge gesteckt werden, übertrifft das allemal die möglichen Finanzbeiträge der sog.Investoren!
Die Bahn kann sich ohne Privatisierung finanzieren, das haben die letzten Jahre bezeigt! Auch nachdem die DB AG, wenn auch ohne Regierungsauftrag ein internationaler Konzern geworden ist. Nur so lässt sich ihre Aussage '..die SPD steht für eine starke Bahn, die zuallererst den Menschen verpflichtet ist -- sei es als Kunden, als Fahrgäste oder als Beschäftigte, darauf können Sie sich verlassen' auch realisieren! Ich bin mir auch sicher -da die CDU/ CSU sich bei dem Thema voll auf die Entscheidung ihrer Partei(die bisher auch meine war) abstützt- dass, sollte der jetztige Beschluß, und nicht der Bundes-Parteitagsbeschluß durchgesetzt werden, die SPD noch viele Wählerstimmen verlieren wird. Bitte handeln Sie im Sinne der Bevölkerung, und nicht für die Finanzlobbyisten und die oft unsinnigen Privatisierungsbestrebungen die von der EU ausgehen. Nur so wird die Volkspartei wieder glaubwürdig, und steht als eine handlungs- und vernunftsfähige da.
Die EU-Parlamentarier... sind nicht direkt vom EU-Volk gewählt, ich halte dies für Amtsanmaßung und undemokratisch, wenn EU-Beschlüsse -wie die Privatisierung- über denen der deutschen Regierung /Gesetzgebung stehen!
Mit freundlichem Gruß,
Ludwig Trischberger, Laberweinting
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