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SPD eingeknickt

Sehr geehrter Herr Heil,

Ihre Antwort auf das Schreiben von Campact zur Bahnprivatisierung hat mich in keinster Weise überzeugt.

Leider ist eine Privatisierung von mehr als 24,9 in Zukunft keinesfalls ausgeschlossen, da dies nicht einmal im Tarifvertrag abgesichert wurde. Zudem dürfte der Einfluss der Investoren durch die Personengleichheit in den Vorständen von Infrastrukturgesellschaft und Bahnbetriebsgesellschaft sicher gestellt sein.

Damit wird die Bahn zukünftig ausschließlich profitorientiert arbeiten mit negativen Auswirkungen auf die Vielfalt des Angebots.

Die Folgen sind klar:

  • Ausdünnung des Angebots vorallem auf Nebenstrecken
  • Erhöhung der Preise
  • Runterfahren von Sicherheitsstandards
  • Druck auf die Löhne (Dumping)
  • Reduzierung des Personals und des persönl. Service
  • keine Orientierung an ökologischen Maßstäben

und dem Allgemeinwohl

Schade, dass die SPD so eingeknickt ist und sich den Interessen der Investoren untergeordnet hat.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Herold, Itzehoe

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