Nimm mit 512.157 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Sehr geehrter Herr Heil,
dass sich private Anleger nur zu 24,9 beteiligen können ist mitlerweile schon mehrfach widerlegt worden. Das ist nur der Anfang. In ein paar Jahren ist diese Grenze nicht mehr vorhanden! Sie sagen dass ein Drittel der Einnahmen für das Innovations- und Investitionsprogramm "Zukunft der Bahn - Bahn der Zukunft" verwendet werden. Was passiert mit den restlichen zwei Dritteln und um welchen Betrag handelt es sich eigentlich? Es wird mit einem Erlös von bestenfalls 6 Milliarden gerechnet, tatsächlich ist das Viertel der Bahn aber 182 /4 = 45,5 Milliarden Euro Wert. Der Reditedruck wird steigen, alle unrentablen Strecken werden still gelegt. IC-Verbindungen werden abgeschaft, Fahrradmitnahmen weiter eingeschränkt, Schalter geschlossen, selbst in einer Stadt wie Frankfurt kann man fast nur noch am Hbf Fahrkarten kaufen. Wie wollen Sie verhindern das weitere Städte vom Fernverkehrsnetz getrennt werden? Orte wie Mönchengladbach, Bremerhaven oder Chemnitz sind bereits vom Fernverkehr abgekoppelt! Übrigens, wenn Städte vom Fernverkehr nicht mehr bedient werden, müssen diese verstärkt vom Nahverkehr angefahren werden. Dieser liegt in der Verantwortung der Länder und schon bezahlt wieder der Steuerzahler. Es scheit nur noch darum zu gehen wie man die Bahn privatisieren soll, viel wichtiger ist aber zu klären wie wir mehr Verkehr auf die Schiene verlagern können. Bitte stoppen Sie die Privatisierung der Bahn! Oder sagen Sie uns was die Vorteile der Privatisierung sein sollen? Einmal vier Milliarden für den Bundeshaushalt, das ist wirklich zu wenig, dafür verlieren wir zu viel!
Mit freundlichen Grüßen
Frank Abt, Frankfurt
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