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auf aktuelle politische Entscheidungen.
Sehr geehrter Herr Heil,
schön, dass Sie uns versichern: "Die SPD steht für eine starke Bahn, Sie können sich darauf verlassen, an erster Stelle steht der Mensch".
Wie viel Prozent ist hierauf Verlass, die Entwicklung der letzten Tage zeigt nämlich folgendes:
Sie schreiben in Ihrem Brief, es werde "durch einen Tarifvertrag sichergestellt, dass der Privatisierungs-Anteil von 24,9 Prozent nicht erhöht werden kann."
Doch diese Woche wurde bekannt, dass der ausgehandelte Struktursicherungs-Tarifvertrag zwischen der DB AG und der Bahngewerkschaft Transnet die von der Union geforderte Privatisierung zu 49,9 Prozent ausdrücklich erlaubt.
Transnet-Chef Norbert Hansen war gegenüber der DB AG kompromissbereit - und ließ sich dafür gut bezahlen. Gestern trat er bei Transnet zurück. Nächste Woche will er sich zum weit besser vergüteten Personalchef der DB AG wählen lassen.
Für die Frau am Rande ist das Verrat, das tut Mann/man einfach nicht; da gibts noch ein anderes Wort: Überläufer, des Geldes wegen!
Was ist nun falsch, oder, welche der beiden Zahlen ist richtig, 24,9 oder 49,9 ?
Ist damit das "sich auf die Worte von Politikern" verlassen können, gemeint?
Wie können Sie wirklich sicherstellen, dass das Modell der SPD zu 100 (in Worten: hundert Prozent)im Eigentum des Bundes bleibt? Privatisiert würden nur Verkehr und Logistik.
Doch der Schutz der Infrastruktur vor Kapitalinvestoren, der mit der Trennung beabsichtigt wurde, wird fraglich, wenn die Vorstände der neuen Firma heißen: Herr Mehdorn und Herr Sack, welche beiden Gremien sitzen werden. Herrn Hansen wird als Dritter womöglich noch dazukommen.
In anderen Ländern ist frau/man schon nach den gemachten Erfahrungen klüger und kommt zurück zur staatlichen Bahn, klar, Deutschlands Politiker müssen erst wieder ihre eigenen Erfahrungen zu Lasten der Steuerzahler machen.
Aber, das letzete Hemd auch dieser 3 Herren wird ohne Taschen sein, und es wird keinen Anhänger am Sarg geben, weder für Herrn Hansen, Herrn Mehdorn noch für Herrn Sack.
Mit freundlichen Grüßen
Eva J. Johnson Eva Johanna Johnson, Zusamaltheim
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