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auf aktuelle politische Entscheidungen.
Sehr geehrter Herr Heil,
ich bin tief enttäuscht, dass die SPD-Führung ihr Wort nicht gehalten hat. Auch Ihre Versicherung, dass die 24,9 tarifvertraglich abgesichert würden, trifft leider nicht zu. Ich fürchte, dass auch die anderen Punkte der Absicherung nicht eingehalten werden - allenfalls wird vielleicht ein unverbindlicher Parlamentsbeschluss stattfinden.
Bitte halten Sie jetzt Wort und geben Sie nicht noch weiter nach.
Gerade angesichts von Klimakatastrophe und schwindenden Ressourcen hat Deutschland gegenüber den USA den Vorteil einer noch gut funktionierenden Eisenbahn-Verkehrsinfrastruktur, die nicht auf billiges Rohöl angewiesen ist.
Helfen Sie diese zu bewahren und zu fördern - und nicht meistbietend zu verkaufen. Hierzu gehört, die ständig steigenden Fahrpreise zu begrenzen - die Bahnpreise sind langjährig deutlich stärker als die Ölpreise gestiegen. Nur eine preisgünstige Bahn kann mehr Verkehr anziehen.
Sorgen Sie bitte auch dafür, dass der Verkaufserlös in eine Ausweitung des Angebots des Eisenbahnverkehrsangebotes in Deutschland genutzt wird - und nicht in den weiteren Zukauf von LKW- oder Schiffsspeditionen. Begrenzen Sie das finanzielle Risiko für den Bahnverkehr, dass durch den zu wenig kontrollierten Zukauf von Logisitikfirmen durch Herrn Mehdorn entsteht.
Vielen Dank
Jörn Erbguth, Saarbrücken
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