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Abschied wegen Wortbruch

Sehr geehrter Herr Heil,

als ehemaliger traditioneller SPD-Wähler möchte ich Ihnen diesen "nachträglichen Abschiedsbrief" nicht vorenthalten!

Ich erspare mir hier detailliertere Kritik, da diese bei Ihnen und Ihren Genossen ohnehin nur auf taube Ohren stößt und die Teilprivatisierung der Bahn ja schon beschlossene Sache ist.

Ich halte das Vorgehen der Parteispitze allerdings - wie viele andere auch - für einen eindeutigen Wortbruch an den Beschlüssen des Bundesparteitages....

Sie unterstützen die Verschleuderung von Volksvermögen und richten immensen Schaden für die Allgemeinheit an! Das Eckpunktepapier, dass Sie vorlegen, ist das Papier nicht wert, da die damit zusammen- hängenden Verträge juristisch nicht "wasserdicht" sind: Wir werden ja sehen, ob es bei den ominösen 24,9 Prozent bleiben wird!

Die Warnungen vor Entwicklungen wie in Großbritannien oder aktuell in Neuseeland schlagen Sie einfach in den Wind: Bei uns ist ja alles ganz anders!

Ich weiß ja nicht, was in den Köpfen der SPD-Führung vorgeht. Kein Wunder, wenn die Prozente für die SPD nur so purzeln! Weiter so! Schaufelt ruhig weiter an Eurem eigenen Grab!

Mich habt Ihr jedenfalls als Wähler endgültig verloren!

Ich bin nämlich kein Masochist und Selbstmörder unterstütze ich nicht!

Mit Wut und Verärgerung

Euer ehemaliger Wähler

Peter Nowinski, Düsseldorf

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