Nimm mit 606.948 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.

Zurück zur Beitragsübersicht

Antwort auf Ihr Schreiben

Sehr geehrter Herr Hubertus Heil,

ich finde es ausserordentlich traurig, daß nun auch der Einstieg in die Privatisierung der Bahn mit Hilfe der SPD vollzogen wurde.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen an der Börse gelistete Unternehmen eingestellt, aber mir geht der Privatisierungstrend doch entschieden zu weit.

Mittlerweile ist doch jeder Bundesbürgerin klar, daß Geld in die Kassen von Aktionären und Management der privatisierten Unternehmen gespült werden soll. Dies geschieht auf Kosten der Beschäftigten (Telecom) und der Kunden ( Eon und Co.). Zwar bekommt auch die Bahn zunächst Geld in ihre Kassen, aber dies wird sicher schnell für Gutachten und daraus resultierenden Umstrukturierungen genutzt.

Es ist ja verständlich, daß neue Wagen angeschafft werden müssen, die Strecken instand gehalten werden sollen, und daß dies teuer ist.
Aber bisher sind wir mit der vergesellschafteten Bahn gut gefahren. Es macht auch nichts, wenn die Wagen mal etwas länger genutzt werden. Wichtig sind Zuverlässigkeit und ein bezahlbares Angebot.
Der Service ist schon gut, nur die Zusammenstreichung der Strecken ist zu bemängeln. Und zwar besonders angesichts der Tatsache, daß die Bahn umweltfreundlich ist.

Deshalb sollte es meines Erachtens geradezu ein nationales Anliegen sein, die Bahn auszubauen, notfalls mit staatlichen Sunventionen, so daß die Bahn für Autofahrer attraktiv wird. Schon lange wird gefordert, daß der Güterverkehr die vielen LKWs verdrängt. Nichts hat sich geändert.Falls sich daran doch was ändern soll, geht das nur mit staatlichen Subventionen. Die Erträge sollte dann auch der Staat einfahren.

Ich möchte nun mit freundlichen Grüßen schließen,

Sonja Böpple, Bremen

Schreiben Sie einen Beitrag zu dieser Seite!

Sollten Sie nicht eingeloggt sein, werden Sie zunächst zum login weitergeleitet.

Hier können Sie sich bei Campact registrieren.

Ich möchte einen Beitrag