Nimm mit 607.040 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Kaiserslautern, 15.2.2006
Sehr geehrter Herr Seehofer,
75 % der deutschen Bevölkerung lehnen diese Form (grüne oder sonstige Gentechnologie) der Nahrungsgewinnung ab. Sogar AmerikanerInnen haben mittlerweile eine Ablehnung gegen diese Art der Nahrungsherstellung entwickelt, weil sie sich über die Risiken informiert haben. Sie als Politiker haben in aller erster Linie die berechtigten Interessen der Bevölkerung in Ihrem Land zu vertreten, das ist Ihre erste und besondere Pflicht. Das Gewinnstreben irgendwelcher Konzerne können Sie dem jeweiligen Management überlassen. Starke brauchen keine Gesetze, die können sich selbst helfen. Sie als gewählter Volksvertreter müssen unsere Interessen (Interessen der Mehrheit) vertreten. Das Recht auf eine gesunde und unbedrohliche Nahrung, muss Vorrang vor irgendwelchen EU-Verträgen oder vor den Interessen des Bauernverbandes haben. Eine EU, die nicht die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertritt, sondern als Spielball der Großkonzerne missbraucht wurde, und wird, wird niemals von den Menschen innerhalb der EU akzeptiert werden. Eine Politik, die gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung handelt, ist undemokratisch. Undemokratische Systeme haben glücklicherweise nur eine kurze Lebensdauer. Darauf vertraue ich. Meine Familie und Ich wünschen sich von Ihnen, dass Sie sich für unsere Interessen einsetzen und uns eine genfreie Nahrungskette auch in Zukunft zur Verfügung steht. Ihre Vorgängerin, Frau Künast hat Ihre Aufgabe in dieser und anderer Hinsicht hervorragend erledigt, stehen Sie Ihr bitte nicht nach. Das darf ich als Bürgerin dieses Landes von Ihnen erwarten. Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Genoveva Brandenburger