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Antwort von Dieter Klamke an Horst Seehofer

Aachen, 8.4.2006

Sehr geehrter Herr Seehofer,

Sie schreiben "Ernstzunehmende Wissenschaftler bestätigen, dass die sog. Koexistenz beider Anbausysteme (mit und ohne Gentechnik) in der Praxis möglich ist." - Andere Wissenschaftler wiederum bestätigen mir das Gegenteil, was aus meiner ingenieursmäßigen Sicht auch richtiger ist.

Wollen Sie Herr Minister, ein Auto fahren, was von Gutachtern (schlimmer noch - von Politikern) gebaut wurde - oder eines von von Ingenieuren?

"Selbstverständlich darf von der Gentechnik keine Gefahr für Menschen, Tiere, Pflanzen und die Umwelt in ihrem Wirkungsgefüge ausgehen. "

Auch dies ist aufgrund der Chaostheorie weder vernünftig ein- noch abschätzbar!

"Wenn aber von zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen nach menschlichem Ermessen eine Gefährdung für Menschen, Tiere, Pflanzen und Umwelt nicht ausgeht,.."

Genau dies ist gemäß meinen Ausführungen eben nicht der Fall!

"Bei der gegebenen Möglichkeit der Übertragung gentechnischer Veränderungen auf die Nachbarfelder liegt die Idee gentechnikfreier Zonen nahe."

Welchen Erfolg solche Glaushausvorstellungen haben, sieht man z.Zt. wieder an der Verbreitung von Vogelgrippe und Schweinepest!

Wachsen ohne Ziel und Begrenzung nennt man Krebs - und politisches Handeln ohne ingenieursmäßige Folgenabschätzung sollte geächtet werden!

mit freundlichen Grüßen

Dieter Klamke

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