Nimm mit 607.040 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Wangen, 9.2.2006
Sehr geehrter Herr Seehofer,
ich kann es immer noch nicht glauben das ein Verbraucherschutzminister gegen die Verbraucher des Landes agiert und seinem Gewähltem Amt nicht gerecht wird. Sie schreiben, dass sichergestellt wird, dass eine Gefahr für Mensch oder Tier sowie Umwelt nicht bestehe. Wenn es so ist, möchte ich das doch bitte schriftlich und dokumentiert. Was wohl nie der Fall sein wird, da nichts dergleichen an Forschung existiert. Wie wollen Sie verhindern das die Tiere oder Insekten die in der unmittelbaren Umgebung von GVO leben nicht geschädigt werden durch die Toxine im Mais oder Raps? Was ist mit den Beweisen, dass es in Kanada nicht mehr möglich ist, Nicht-VO-Raps anzupflanzen, da dort schon alles mit GVO kontaminiert ist, und es aus Kanada keinen Rapshonig mehr gibt, in dem sich keine Spuren von GVO finden lassen? Wie wollen Sie sicherstellen, dass durch den Anbau von GVO keine Arbeitplätze im Bereich der Biobauern und im Handel verloren gehen, da es doch so ist, dass ein einmal verunreinigtes Feld nicht mehr zu 100 Prozent gentechnikfrei sein wird. Wie kann es außerdem sein, dass eine Behörde wie die WTO darüber bestimmen kann, was wo angebaut wird oder nicht, wenn es gegen die Interessen der Menschen ist und nur um die Interessen der Wirtschaft geht. Ich dachte, ich lebe in einem Land, wo die Demokratie noch etwas zählt; jedoch habe ich in letzter Zeit mehr das Gefühl, dass es mehr um die Interessen der Industrielobby geht. Ich hoffe immer noch das Sie zur Vernunft kommen und auf die Verbraucher hören, sowie es Ihr Amt vorsieht, und nicht auf die Industrie.
Mit freundlichen Grüßen
Steffen Skeide