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Antwort von Harald Wilfer an Horst Seehofer

Mörfelden-Walldorf, 9.2.2006

Sehr geehrter Herr Seehofer,

In Ihrem Antworttext beziehen Sie sich auf: "Ernstzunehmende Wissenschaftler bestätigen..., ...führenden Wissenschaftler..." Lieber Herr Seehofer, warum erwähnen Sie nicht die ernstzunehmenden, führenden Wissenschaftler, die genau das Gegenteil behaupten?

"Beispiele aus der ganzen Welt zeigen, dass Gentechnik wirtschaftliche Chancen eröffnet." Viele Untersuchungen weltweit zeigen, dass mit herkömmlichen Methoden (Beispiel: „Push-Pull“-Methode), die dem jeweiligen Ökosystem angepasst sind, wesentlich bessere Erfolge zu erzielen sind, als mit den gentechnisch veränderten Pflanzen, die nicht an die jeweiligen vor Ort herrschenden Bedingungen angepasst sind.

"Es wird immer Landwirte geben, die die rechtmäßig in der EU zugelassenen gentechnisch veränderten Sorten anbauen wollen, um deren Vorteile zu nutzen." Die Vorteile werden von den entwickelnden Konzernen beschrieben - kritische Stimmen sehen dies ganz anders. Es wird für jeden möglichen Unfug immer irgendwelche Leute geben, die ihn mitmachen wollen - hier sollte der Gesetzgeber entscheiden, was er zulässt und was nicht. Das heißt, Sie können die Verbreitung der grünen Gentechnik in Deutschland verhindern - bitte tun Sie dies auch!

Hier ein Link zur Information: Greenpeace Magazin Heft 05/2001

mit freundlichen Grüßen

Harald Wilfer

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