Nimm mit 512.157 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Vom 19.06.07 bis zum 28.06.07 haben wir in der Helmholzstraße und der Virchowstraße/evangelisches Krankenhaus eine Großplakatwand kleben lassen. Wir fragten Marie-Luise Dött und Wolfgang Grotthaus: „Machen Sie da mit?“
Am 29.6.07 machten wir in der Fußgängerzone von Hamm mit unserem Infostand Station. Beide Kandidaten der Regierungsfraktionen konnten oder wollten nicht an der Diskussion teilnehmen. Zugesagt hatte die Grünen-Abgeordnete Bärbel Höhn, die ein eindringliches Plädoyer zugunsten der gentechnikfreien Landwirtschaft hielt.
Als Obfrau im Umweltausschuss wird Marie-Luise Dött über das Gentechnikgesetz beraten. Sie hat dabei großen Einfluss auf die Entscheidung.
Frau Dött konnte oder wollte nicht an der Diskussion in der Oberhausener Fußgängerzone teilnehmen. Ende Mai sendete sie uns auf unsere Frage mit 5 konkreten Kritikpunkten am Gentechnik-Gesetz eine schwammige und völlig veraltete Muster-Stellungnahme der zuständigen Fraktionsreferentin. Wir fragten nochmals nach. Daraufhin schickte uns das Büro die aktualisierte Standardantwort der Fraktion. Nach dieser Stellungnahme ist eine Haftung bei einer gentechnischen Kontamination von Nachbarfeldern unter 0,9% nicht möglich und wird auch nicht angestrebt.
Wolfgang Grotthaus ist eigentlich Arbeits- und Sozialpolitiker in der SPD-Fraktion. Eine Teilnahme an der Diskussionsveranstaltung in Oberhausen hat er abgesagt, aber schriftlich Stellung genommen.
Wolfgang Grotthaus stimmt uns in seiner Stellungnahme in allen Punkten zu. Gentechnikproduzenten müssten bei einer gentechnischen Kontamination auch unterhalb eines Schwellenwertes von 0,9% haftbar gemacht werden können.