Mehrwertsteuer? Finger Weg! Es gibt Alternativen!


AKTIONEN

INFOS
5-Minuten-Info
Antworten auf WK-Aktion
Thesen TJN
Kampagnen-Logbuch
Kampagnen-Newsletter
Pressespiegel

SPENDEN

MITWIRKEN

PRESSE

IMPRESSUM


Attac Home Campact home IG Metall Netzwerk Steuergerechtigkeit

 

Antwort von Ernst Hinsken (CSU)

Sehr geehrte(r) [...],

Aufgrund der dramatischen Haushaltslage des Bundes ist eine Haushaltskonsolidierung unausweichlich. Deutschland hat bereits zum vierten Mal den Europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt verletzt. Angesichts einer massiven strukturellen Unterdeckung der laufenden Ausgaben im Bundeshaushalt sind erhebliche Konsolidierungsanstrengungen unausweichlich. Die finanzielle Handlungsfähigkeit des Bundes wird mit einem Mix aus wachstums- und be­schäftigungsfördernden Maßnahmen, einer Verbesserung gesetzlicher Rahmen­be­dingungen, einer entschlossenen Konsolidierung des Bundeshaushalts sowie strukturellen Reformen gesichert. Dabei wird die Konsolidierung des Haushalts im Wesentlichen durch das Haus­halts­begleitgesetz 2006 sichergestellt, dass parallel zu den Beratungen zum Bundeshaushalt 2006 auf den Weg gebracht wird.

Das Haushaltsbegleitgesetz ist ein wesentlicher Teil des Reformprogramms der Bundes­regierung, das aus einem Dreiklang aus "Investieren, Sanieren und Reformieren" besteht. Mit einem Bündel struktureller Maßnahmen - Einsparungen auf der Ausgabenseite, Abbau von Steuervergünstigungen, Schließung von Steuerschlupflöchern sowie Steuersatzanhebungen - sollen Ausgabenniveau und Finanzierungsmöglichkeiten künftig wieder in Einklang gebracht werden.

Um den Bundeshaushalt ins Lot zu bringen, sind Steuer­er­höhungen unumgänglich. Dies mitzutragen fällt mir schwer. Entscheidend ist aber, dass ein Teil der Mehrwertsteuer­er­höhung dazu verwendet wird, um Arbeit billiger und weltweit konkurrenzfähiger zu machen, denn durch die Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung fließt ein Teil des Geldes wieder an Unternehmen und Arbeitnehmer zurück. Dadurch sind positive Beschäftigungs­effekte zu erwarten, die auch eine Haushaltsentlastung zur Folge haben.

Auch bleibt festzuhalten, dass Güter des täglichen Bedarfs wie etwa Lebensmittel, Zeitungen und Bücher, weiterhin der reduzierten Mehrwertsteuer von 7 % unterliegen. Sie sind von der Anhebung des erhöhten Mehrwertsteuersatzes auf 19 % nicht betroffen. Wohnungsmieten bleiben nach wie vor steuerfrei.

Mit freundlichen Grüßen,

Ernst Hinsken


Ich möchte einen Beitrag




 

Diese Kampagne ist beendet und wird daher nicht mehr aktualisiert.
Unsere aktuellen Kampagnen finden Sie unter campact.de.



 Kampagnenlogbuch

19.05.2006
Bundestag beschließt Erhöhung der Mehrwertsteuer

11.05.2006
Kabinett beschließt Steueränderungsgesetz

26.04.2006
Gegenwind für erhöhte Mehrwertsteuer – Laues Lüftchen für mehr Steuereinnahmen aus Spitzeneinkommen und Unternehmensgewinnen
Mehr im Logbuch 

 Campact Newsletter
 26.04.07: 33.313 Abonnent/innen
 Tragen Sie sich in unseren
 Infoverteiler ein!
 Vorname
 Nachname
 eMail

 Aktuelle Meldungen

Deutschlandfunk
19.05.2006
Bundestag entscheidet über Mehrwertsteuererhöhung

Netzeitung
17.05.2006
Haushaltsausschuss billigt Steuerpläne

Süddeutsche Zeitung
11.05.2006
Herbe Kritik an den Steuerbeschlüssen der Koalition
Mehr aktuelle Meldungen