Aktuelle Meldungen
Pflegereform beschlossen
In den kommenden zwölf Jahren wird die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland auf mehr als 2,6 Millionen steigen, prognostiziert das Statistische Bundesamt. Durch die Reform der Pflegeversicherung, die am Freitag im Bundestag beschlossen wurde, will die Koalition die Finanzen der Pflegekassen bis zum Ende der nächsten Wahlperiode stabilisieren. Mit der Gesetzesänderung, die am 1. Juli in Kraft tritt, werden erstmals seit Einführung der Pflegeversicherung die Leistungen für die derzeit rund 2,1 Millionen Pflegebedürftigen dynamisiert. Keine andere Reform in dieser Legislaturperiode enthalte so konkrete und spürbare Erleichterungen für die Menschen, sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD). Mehr
Zertifikat für Pflegedienste
Neue Zertifikate sollen die Suche nach einem guten ambulanten Pflegedienst, Altenheim oder Hospiz vereinfachen und gegen Pflege-Missstände helfen Mehr
Kabinett beschließt Pflegereform
Die Bundesregierung hat am Mittwoch den von Gesundheitsministerin Schmidt (SPD) vorgelegten Gesetzentwurf zur Reform der Pflegeversicherung verabschiedet. Mehr
Keine Zeit für die Pflege
Die "Bürokratisierung der Pflege" ist Schuld daran, dass die Betreuung von Alten und Kranken in vielen Pflegeeinrichtungen qualitativ leidet. Denn anstatt sich den Menschen zu widmen, müssen die Pfleger aufwändige "Pflegedokumentationen" schreiben. Die lästige Papierarbeit, so beweist eine Studie der Fachhochschule Jena, hat graviernde Folgen für die Qualität der Pflege in Deutschland. Mehr
Sauber, satt - und abgeschoben?
Ulla Schmidt will die ambulante Pflege stärken und die Pflegeversicherung zukunftssicher machen. Unterdessen ist ein heftiger Streit um die Qualitätssicherung der Heime entbrannt. Mehr
SoVD: Pflegebedürftige müssen bei Qualitätsstandards mitentscheiden
Der Referentenentwurf zum Pflege-Weiterentwicklungsgesetz enthält Licht und Schatten. Der SoVD sieht positive Ansätze, hat aber bei zahlreichen Details erhebliche Bedenken. Mehr
Koalition gönnt der Pflegedebatte keinen Urlaub
Nach dem ergebnislosen Spitzentreffen sind die Fronten zwischen Union und SPD bei der geplanten Pflegereform verhärtet. CSU-Chef Erwin Huber lehnt die von der SPD geforderte Bezahlung des geplanten Pflegeurlaubs für Arbeitnehmer ab. Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) stemmt sich gegen eine bezahlte Freistellung. Die SPD beharrte hingegen auf den Plänen. In der kommenden Woche sollen die Fraktionsspitzen der Koalition über die verbliebenen Streitpunkte beraten. So soll sichergestellt werden, dass das Bundeskabinett wie geplant Ende Oktober die Pflegereform ohne offene Punkte beschließen kann.Mehr
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tagesspiegel.de, 15.03.2008
Pflege, 15.03.2008
